DR. MED. ANNA-LEENA HÜPPI

Dr. med. Anna-Leena Hüppi ist Fachärztin für Orthopädie und Traumatologie mit Spezialisierung auf Fuss- und Sprunggelenkschirurgie. Ihre Ausbildung absolvierte sie an verschiedenen Schweizer Spitälern, zuletzt mit vertiefter Spezialisierung an der Schulthess Klinik. Ihr Behandlungsspektrum umfasst die konservative Therapie von Fuss- und Sprunggelenkserkrankungen sowie Sport- und Unfall-Verletzungen, einschliesslich ultraschallgesteuerter Infiltrationen, und das gesamte operative Spektrum. Dr. med. Anna-Leena Hüppi spricht Deutsch, Englisch und Französisch.

Dr. med. Anna-Leena Hüppi
Beethovenstrasse 3
CH-8002 Zürich

Telefon
+41 44 206 22 77

Curiculum Vitae

Kompetenzen

Werdegang

  • Gesamtes Spektrum der rekonstruktiven Fuss- und Sprunggelenkchirurgie inkl. Traumatologie
  • Behandlung von Sportverletzungen
  • Diagnostik und Beratung gesamtes Spektrum der Verletzungen und Erkrankungen des Fusses und Sprunggelenkes
  • Breites Spektrum an konservativen Therapien inklusive Ultraschall-gesteuerte Infiltrationen
seit 2026
  • Fussinstitut Zürich
2022-2025
  • Assistenzärztin / Stv. Oberärztin Schulthess Klinik, Zürich
2024
  • Fachärztin Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates
2021 - 2022
  • Assistenzärztin Kantonsspital Baden, Klinik für Orthopädie und Traumatologie
2021
  • Fachärztin Allgemeine Innere Medizin
2020 - 2021
  • Assistenzärztin Zuger Kantonsspital, Klinik für Innere Medizin
2019 - 2020
  • Assistenzärztin Physikalische Medizin und Rehabilitation, Rehaklinik Adelheid,
    Unterägeri
2018 - 2019
  • Assistenzärztin Ärztehaus Fuhr, Allgemeine Innere Medizin
2015 – 2018
  • Assistenzärztin Spital Thun, Klinik für Orthopädie, Traumatologie und Sportmedizin
2015
  • Promotion zum Doktor der Medizin, Johannes Gutenberg Universität Mainz
2015
  • Staatsexamen Medizin, Johannes Gutenberg Universität Mainz

Hallux Valgus - Fehlstellung der Grosszehe

Definition und Ursachen

Hallux Valgus ist der medizinische Fachausdruck für den Schiefstand oder die Fehlstellung des Grosszehs nach aussen, weg von der Körpermitte.

Der verwandte Hallux Varus betrifft die Abweichung der Grosszehe nach innen. Beim Hallux Valgus knickt die Grosszehe nach aussen ab, der Mittelfussknochen weicht, zunehmend zur Körpermitte hin und bildet das schmerzhafte Überbein.

Ursachen für die Hallux-Valgus-Deformität sind vielseitig. Ein häufiger Grund ist eine ererbte Bänder- und Bindegewebsschwäche. Ungeeignetes Schuhwerk begünstigen die Formveränderung des Grosszehs. Stärkere Ausprägungen des Hallux Valgus betreffen mehrheitlich Frauen.

Durch die Deformität verliert die Grosszehe Teile ihrer wichtigen Stützfunktion, wobei der benachbarte zweite Mittelfussknochen chronisch überbelastet wird. Im weiteren Krankheitsverlauf können die strapazierten Bänder und die Gelenkkapsel der zweiten (und dritten) Zehe einreissen, sodass die Zehe den Halt verliert und sich eine Hammerzehe bildet.

Symptome und Diagnose

Im Frühstadium eines Hallux Valgus stört das sichtbar hervortretende Köpfchen des Mittelfussknochens an der Fussinnenseite vor allem optisch. Später können vermehrt Schmerzen auftreten, weil die Grosszehe im Schuh drückt. Die Diagnose des Hallux Valgus ist relativ einfach, weil das Leiden auf einen Blick erkennbar ist. Trotzdem bedarf es einer gründlichen Untersuchung der Beweglichkeit des Grosszehengrundgelenks, um die optimale Therapie zu bestimmen. Die Bewegungs-Einschränkung ist entscheidend für das u.U. zu definierende Operationsverfahren.

Operation und Ergebnis

Ein Hallux Valgus ist keine gefährliche Krankheit. Solange sich die Schmerzen durch konservative Therapien stabilisieren lassen, wird keine Operation empfohlen. Auch eine vorbeugende Operation ist nicht sinnvoll. Erst ab einem gewissen Leidensdruck und bei starken und wiederkehrenden Schmerzen ist die richtige Operation sinnvoll.

In der medizinischen Fachliteratur sind mehr als 100 Operationstechniken zur Korrektur eines Hallugs Valgus beschrieben. Routinemässig angewendet werden nur einzelne davon. Das Ausmass der knöchernen Fehlstellung und eine mögliche Arthrose sind bestimmen das am besten geeignete Operationsverfahren.

Insgesamt ist eine Hallux-Operation heutzutage komplikationsarm und schmerzlos. 9 von 10 Patienten können deutlich leichter laufen als vor dem Eingriff. Dreiviertel der Patienten sind mit dem Operationsergebnis sehr zufrieden. Je nach Operationsmethode ist nach dem Eingriff körperliche Schonung für zwei bis drei Wochen notwendig.